Geschichte der Feuerwehr-Dürrmenz-Mühlacker

Die Gefahr des Feuers war, seit der Mensch versucht hat das Feuer zu beherrschen, allgegenwärtig. In Kriegszeiten als kriegerische Waffe gefürchtet, in Friedenszeiten der Unachtsamkeit oder der Unbill der Naturgewalten geschuldet, konnte Feuer das Hab und Gut, das in Generationen erarbeitet wurde, in wenigen Minuten vernichten. Was lag gedanklich näher, die Bekämpfung des Feuers zu organisieren.
(s. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Feuerwehr )

Die ersten organisierten Feuerwehren gab es bei uns ab dem 17.Jahrhundert. In Württemberg gab es ab1808 eine Feuerlöschordnung.

Bürgermeister Fortenbacher erließ für Mühlacker 1850 eine "Lokal-Feuerlöschordnung". So detailliert diese Ordnung auch war konnte sie doch den Brand und die völlige Einäscherung des Gasthauses "zur Post"  (später Krone, später Rathaus?) nicht verhindern. Es fehlte die ÜBUNG! und der Drill (militärisch!?).

Diesem Mangel musste abgeholfen werden und nachdem man in Vaihingen (hört, hört!) damit gute Erfahrungen gemacht hatte, schritt man auch in Mühlacker zur Tat.

1862 wurde die erste FreiwilligeFeuerwehr in Mühlacker gegründet. Sie zählte im Gründungsjahr 130 Mann!

1912 konnte demnach das 50. Jubiläum öffentlichkeitswirksam gefeiert werden, bei dem auch eine neue Fahne geweiht wurde. Die Festschrift haben wir gescannt und bereit gestellt. Wir bitten wegen der Qualität um Nachsicht, aber wir wollten das Original nicht über Gebühr strapazieren.

Die Festschrift wurde in drei Teile aufgeteilt:

Teil 1 befasst sich mit der Geschichte Mühlackers

Teil 2 befasst sich mit der Entwicklung der Feuerwehr in Mühlacker

Diese beiden Teile wurden im Wesentlichen von Karl Knöller, dem späteren Ehrenbürger von Mühlacker gestaltet.

Teil 3 nennt uns Personen und Ämter

Wir bedanken und bei Jürgen Meeh, der uns diese und weitere Festschriften überlassen hat.

Zu diesem Anlass wurde auch eine Schaufotographie angegefertigt, die nachfolgend zu bewundern ist (Danke an den Medienservice Milchraum).

Im Jahre 1937  am 3.-5. Juli konnte dann das 75-jährige Bestehen gefeiert werden. Auch zu diesem Anlass gab es eine Festschrift. Der Geschichtsteil wurde wie früher von Karl Knöller verfasst. Lesenswert ist ganz am Anfang das Gedicht einer "feurigen Jungfrau", die in dem Feuerwehrmann auch den Adonis sah, wie es weiland und heute immer noch sein kann.

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